Monatsarchiv: November 2012

Armer Wolf!

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Kaum hab ich meine neue Kategorie „Verbrechen gegen die Menschheit“ eröffnet, schon stehen so viele Schlange um erwähnt zu werden! Gestern Abend gab es in der ZIB2 die nächste Runde Stronach gegen den ORF (oder wie er es sieht andersrum).  Ich glaube, dass Frank Stronach vielleicht viel von der Wirtschaft versteht, aber Interviews sollte er besser keine geben.

Herr Stronach hat sofort nach der ersten Ja/Nein Frage von Armin Wolf mit einem Monolog begonnen, den er 5 Minuten lang durchziehen wollte. Es sollte ihn mal einer erklären was ein Interview ist! Das ganze Interview war für mich eine Achterbahnfahrt von lachen bis hin zum T-Shirt vorhalten und verstecken wollen, vor lauter Fremdschämen. Süss fand ich, dass Stronach anscheinend mit Wolf per du ist, aber Wolf nix davon weiss.  Aber Hut ab vor Armin Wolf, ich hätte das Interview ca. nach der ersten Minute abgebrochen.

Auch noch lustig: Format Artikel auf eine „verbitterte, verzweifelte Art“ (wer die Anspielung findet, darf sie behalten 🙂 )

Zum Nachschauen: ORF-TVThek

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Wenn das Buch dicker ist als die Katze…

…dann ist man sich endlich sicher, dass man ein Freak ist 🙂

Ich weiß ja, dass das mit Tinte auf Papier geschriebene Wort eine vom aussterben bedrohte Art ist, aber es ist doch immer noch schön. Dieser Geruch, in einer Bibliothek, von alten Büchern, ein schöner alter Einband oder auch ein nagelneues paperback Buch (wo man schon sicher weiß, dass es bald total ausgelesen ausschaut und der Buchrücken streifen kriegen wird) – sowas muss man einfach mal fühlen/riechen, nur so zwischendurch. Ich will ja jetzt nicht alles verteufeln, da ich ja selbst neben dem Printjournalismus mich auf Multimedia spezialisiert habe und auch schon einen e-book reader hab. Aber ein e-book ist für mich etwas für Bücher, die ich nur für die Uni lesen muss oder nur einmal lesen will und deshalb nicht unbedingt in meinem Bücherregal stehen haben muss. Für diese Fälle find ich den reader einfach super und allemal besser als sich vor den PC setzten zu müssen um ein e-book dort zu lesen oder unnötig Geld für Bücher auszugeben, die man nie wieder lesen wird. Da ich ja auch noch so ein Freak bin, die Bücher nicht einfach ausleihen kann, nein, nein, ich muss sie besitzen 😉

Eines meiner Lieblingsbücher, das ich immer wieder gerne aus dem Bücherregal nehme und manchmal nur mit großen Augen anstarre und durchblättere, ist eine Gesamtausgabe der Werke des guten alten Shakespeare. Schon alleine der Sentimentale Wert, dass ich es im Globe Theathre in London gekauft habe, gefällt mir so gut. Und es schaut auch wirklich nicht schlecht aus mit einem schönen dicken Buchrücken und Seiten mit einem goldenen Rand. Oder so etwas banales wie die Bücher die mir meine Eltern immer als Kind vorgelesen haben, „Die Wurzelkinder“ und „Mama Miezemau und ihre Kinder“, und ich immer noch, wenn ich die im Regal seh, lächeln muss. Sowas hat man nicht bei einem e-book.

Im Falle des besagten dickeren Buches als meine Katze (und die bringt schon was auf die Waage) war es zwar eins für die Uni aber ich werde es sicher noch später lesen – deshalb die Anschaffung. SO jetzt noch ein süßen Katzenbild und ihr habt wieder eine Ruhe von meiner Lobeshymne auf das bedruckte Papier 😉

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