Monatsarchiv: Februar 2020

Liebe Mich, töte mich (aber irgendwie auch: langeweile mich)

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Das Cover hat mich wirklich als erstes an diesem Buch angesprochen, da es für mich den Anschein einer düsteren/ Thriller-Liebesgeschichte hatte. Der Titel hat passt auch gut dazu und dieser Thriller ist wirklich eine Liebesgeschichte über Abhängigkeit und wozu einem die Liebe treibt.

Der Leser bekommt Einblick in den Fall von verschiedene Perspektiven, Geo und Detective Kaiser Brody. Man erfährt genug um sich in die Charaktere hineinfühlen zu können, aber auch nicht zu viel damit einige Fragen bis zum Schluss offen bleiben. Der Schreibstil ist flüssig und der generelle Aufbau ist gelungen.

Der Ansatz hat mir sehr gut gefallen, leider hat sich alles ab einem Zeitpunkt einfach nur wiederholt und ich wollte auf den letzten 100 Seiten nur noch, dass es endlich zum Schluss kommt. Ich denke, dass die Autorin sicher die Story langsam aufbauen wollte und immer nur Kleinigkeiten preisgibt, aber für mich wurde es ab der Hälfte etwas langweilig und ich konnte mir schon denken wie es ausgeht. Es kann sein, das sich mein letztes gelesenes Buch, ein spannender Thriller der etwas mehr Tempo hatte, sich auf mein Leseerlebnis ausgewirkt hat.

Wie gesagt, den Plot finde ich nicht schlecht und ich hätte das Buch nicht zu Ende gelesen, wenn ich nicht wissen wollte, wie es schlussendlich ausgeht. Ich denke, dass ich es Lesern empfehlen würde, die gerne viel Hintergrundgeschichte zu den Charakteren lesen und einen langsamen Thriller schätzen.

 

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In den Wäldern kann alles passieren

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Klappentext: „Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte …“

Die Wälder ist einer der Thriller, den ich nicht aus der Hand legen wollte und in ein paar Stunden gelesen habe. Die Autorin hat durch ihre Erzähltechnik die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten, obwohl ich zwischendurch einen Plot-Twist für unnötig gehalten habe.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man ist sofort als Leser mit ihnen im Dorf und bekommt ein flaues Gefühl im Magen, wenn man nur an die Wälder denkt. Der Gegenspieler wird als sehr gemein und böse dargestellt und man weiß sofort, dass man sich mit ihm sicher nicht anlegen will und er etwas mit dem Verschwinden der Schwester zu tun hat. Dies verrät dem Leser leider schon sehr viel und die kleinen Plot-Twists konnten es nur ein wenig retten. Dafür waren die anderen Charaktere interessant dargestellt und die Flashbacks sind gelungen.

Ich konnte auf jeden Fall nicht aufhören zu lesen und war gut unterhalten. Die Spannung ist auf jeden Fall da. Der flüssige Erzählstil tut sein Übriges. Eindeutig empfehlenswert!

 

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Eiskalter Mörder im verschneiten Hotel

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Das Setup der Geschichte ist eines der Horrorszenerien für viele. Eine Handvoll Gäste eingeschneit in einem Hotel und jeder von ihnen könnte ein Mörder sein. Verdächtige gibt es viele, aber wirklich sicher war ich mir bis zum Schluss nicht.

Die Autorin beschreibt die einzelnen Charaktere sehr gut und führt den Leser langsam an die Ereignisse heran. Man erlebt als Leser alle Sichtweisen und kann sich alles gut vorstellen und die Bewegründe verstehen. Am Anfang ist dies etwas überwältigend, da es doch so einige Charaktere sind, aber im Laufe der Geschichte  kommt man gut mit und erkennt sogar kleinere Rollen schnell wieder.

Die Spannung wird gut aufrechterhalten, da, selbst wenn sich ein Mysterium gelöst hat, sich ein anderes auftut. Die Story erinnert stark an Agatha Christie, Poirot wird sogar in der Geschichte erwähnt. Daher kann ich das Buch jedem Christie-Fan und Hobby-Detektiv ans Herz legen. Mir hat’s auf jeden Fall sehr gut gefallen, da das Buch auch nicht zu lang ist.

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