Monatsarchiv: April 2020

Packender viktorianischer Roman mit The Doll Factory

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„London, 1850. Iris schuftet unter harten Bedingungen in einer Puppenmanufaktur, doch heimlich malt sie Bilder und träumt von einem Dasein als Künstlerin. Als sie für den Maler Louis Frost Modell stehen soll und von ihm unterrichtet wird, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt: Künstlerische Meisterschaft, persönliche Entfaltung und die Liebe zu Louis stellen ihr Leben auf den Kopf. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie einen heimlichen Verehrer hat. Einen Verehrer, der seinen ganz eigenen, dunklen Plan verfolgt.“

The Doll Factory ist ein packender, wunderschön geschriebener, historischer Roman. Man fühlt sich als Leser sofort ins London um 1850 hineinversetzt. Die Autorin stellt die Schrecken und Ängste dieser Zeit sehr gut dar, aber vergisst auch nicht auf die Schönheit dieser Zeit. Besonders die Wunder dieser Zeit werden zur Schau gestellt, in Form der Weltausstellung im Hyde Park.

Der Schreibstil ist so gut, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Ich habe sofort mit Iris mitgefühlt. Es war auch gut, die Perspektive von Silas zu haben, damit konnte ich ihn besser verstehen. Durch dieses Hintergrundwissen von beiden Hauptcharakteren hat es die Geschichte umso packender gemacht. Das Cover ist wunderschön gestaltet, aber das bin ich schon von den meisten Büchern dieses Verlags gewohnt. Die Geschichte hat viele Aspekte. Charaktere wollen ihre Umstände verbessern, manche wollen Liebe finden und vor allem wollen sie sich in ihrer Kunst ausleben.

Ich kann das Buch jedem, der viktorianische „gothic“ Romane mag empfehlen. Die Autorin fängt die Umgebung wie auch die Stimmung sehr gut ein und reißt den Leser von den ersten paar Seiten mit.

 

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

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