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Empfehlenswerte, spannende Fortsetzung

DU HAST ES GESEHEN. DU HAST NICHTS GETAN. WER WIRD DIR NOCH TRAUEN?
Ein Mord vor laufender Kamera. Doch der Mörder bleibt im Dunkeln … Abends, kurz vor elf. Aidan loggt sich ein, um mit seiner Freundin Zoe zu skypen. Doch als die Verbindung steht, sieht er nur ihr leeres Zimmer. Dann einen Schatten. Ist Zoe etwa nicht allein? Hilflos muss Aidan mitanhören, wie im Hintergrund gekämpft wird. Bis schließlich Stille herrscht…
Als DCI Jonah Sheens und sein Team von der Kriminalpolizei Southampton Stunden später Zoes Wohnung betreten, finden sie die Leiche der jungen Frau. Was hat Aidan dazu gebracht, so lange zu zögern, bis er die Polizei gerufen hat? Und warum kannte er die Adresse seiner Freundin nicht? Niemand aus Zoes großem Freundeskreis weiß etwas Schlechtes zu sagen über die hilfsbereite junge Künstlerin. Tatsächlich scheinen sehr viele Menschen auf Zoes Unterstützung angewiesen gewesen zu sein. Schon bald stoßen die Ermittler auf ein Geflecht aus Abhängigkeiten, dunklen Geheimnissen und Missgunst. Verdächtige gibt es genug – doch wessen Motiv ist mörderisch genug?

Wer auf dich wartet ist ein gelungener neuer Kriminalfall für DCI Jonah Sheens und sein Team. Von Anfang bis Ende garantierter Spannungsfaktor und ich konnte kaum das Buch hinlegen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wer der Mörder ist.

Der Aufbau ist gleich wie beim ersten Fall, daher fühlt man sich als Leser sofort wieder zurückversetzt und arbeitet an diesem neuen Fall. Abwechselnd handelt ein Kapitel in der Gegenwart, eines ein paar Monate vor der Tat, bis am Schluss alles wunderschön zusammenläuft und ein Geheimnis nach dem anderen aufgeklärt wird.

Die Charaktere des Polizeiteams sind gut geschrieben, aber auch vage genug, um auch in diesem Teil leicht in die Geschichte einzusteigen ohne das erste Buch gelesen haben zu müssen – obwohl, warum den ersten Teil auslassen? Die Charaktere, die mit der Leiche in Verbindung standen und daher Verdächtige sind, wurden lebensnah verwirklicht und man kann sich als Leser gut in alle hineinversetzten und fiebert mit. Die Hintergründe sind gut beschrieben und regen auch zum Nachdenken an.

Das Cover ist auch wieder sehr schön gestaltet und passt perfekt auch zum Cover des ersten Teils. Das düstere passt, auch wenn es nicht per se in der Nacht spielt, aber die  Stimmung übermittelt es gut. Man weiß auch sofort, dass dies kein fröhliches Buch ist, in dem nur gute Dinge passieren.

Fazit: wirklich gut geschriebene Fortsetzung, auch für Einsteiger geeignet. Empfehlenswert!

„Wer auf dich wartet“ von Gytha Lodge ist am 2. September 2020 beim Hoffmann und Campe Verlag erschienen.

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Eine Woche im Sommer von 1914

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Der Autor Uwe Schiewe stellt sich in „Der Attentäter“ der Aufgabe, die letzte Woche vor dem Attentat auf den Kronprinzen Österreichs, welches einen Weltkrieg auslöst, in einen spannenden historischen Roman zu verpacken.

Der Leser bekommt hierbei die Sichtweisen des Kronprinzen-Paares, der Attentäter und eines fiktionalen Ermittlers mit, was einem richtig in die Welt des Sommers 1914 eintauchen lässt. Obwohl der Ausgang vorhersehbar ist, hat es der Autor geschafft die Spannung aufrecht zu erhalten und ich konnte es manchmal kaum erwarten weiterlesen zu können. Die Umgebung wird sehr gut beschrieben und es gibt einige Vergleiche, wie z.B. dass die Pistole ein wenig mehr als ein halber Liter Milch wiegt, die dem Leser kleine Details näherbringen.

Die Handlung und Charaktere sind sehr gut recherchiert und  realistisch dargestellt. In der Welt des Kronprinzenpaares läuft nicht immer alles harmonisch ab und die Attentäter hadern mit Zweifel. Diese Details machen die Charaktere menschlich und man fiebert mit ihnen mit. Die fiktionalen Charaktere passen gut dazu und umrahmen die Geschichte. Manchmal konnte ich aber einzelne Charaktere überhaupt nicht ausstehen, was für den Erzählstil des Autors spricht.

Ich kann das Buch jedem Leser empfehlen, der historische Romane mit ein wenig Spannung mag und historisch interessiert in diese Periode ist. Die gute Recherche des Autors ist sicher ein Pluspunkt. Mir hat „Der Attentäter“ auf jeden Fall gut gefallen.

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1794 – Spannender als der erste Teil

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Nach den Ereignissen von 1793 knüpft 1794 nahtlos an und der Häscher Jean Michael Cardell stellt sich neuen Herausforderungen. Wie im letzten Band auch, wird der Leser nicht chronologisch durch Stockholms verschiedenen Jahreszeiten geführt, was das Ganze nur noch spannender macht und man auch einmal die Perspektive anderer Charaktere kennenlernt.

Man trifft auf alte Bekannte und lernt neue Charaktere kennen, welche alle Facetten der Menschlichkeit wiederspiegeln. Natürlich gibt es auch wieder Charaktere, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen und man nur sich nur noch denkt; wie ein Mensch zu so etwas fähig ist. Dazu gibt es auch wieder das Gegenstück. Die Charaktere für die man sich nur alles Gute der Welt wünscht, die aber durch einige Feuerringe springen müssen und es, wie im wahren Leben, nicht immer ein Happy-end gibt. Dafür einiges an Spannung und Nervenkitzel.

Durch die Beschreibungen des Autors, findet man sich als Leser gut in die Zeit ein und versinkt in das Stockholm von 1794. Obwohl ich beim letzten Teil so meine Schwierigkeiten mit den ganzen Plätzen in Stockholm hatte, kam es mir hier etwas einfacher vor, da alles so gut beschrieben war.

Ich denke, dass die Fortsetzung fasst spannender und interessanter ist, als 1793. Ich habe mitgefiebert bis zum Schluss und wollte, trotz der doch recht ausreichenden 560 Seiten, die Charaktere nicht verlassen.

 

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

 

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Whodunit in einer spannenden Endlosschleife

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„Maskenball auf dem Anwesen der Familie Hardcastle. Am Ende des Abends wird Evelyn, die Tochter des Hauses, sterben. Und das nicht nur ein Mal. Tag für Tag wird sich ihr mysteriöser Tod wiederholen – so lange, bis der Mörder endlich gefasst ist.“

 

Stuart Turton hat mit dem Buch eine „whodunit“-Story perfekt mit der, fast schon Sci-fi, Idee einer Endlosschleife verbunden. Die Ideen und Geschehnisse, die der Hauptcharakter hat sind so gut beschrieben, dass man als Leser sich gut identifizieren kann und mitfiebert. Die Story ist mit vielen Wendungen und Überraschungen gespickt, dass es nie langweilig wir und ich mit immer darauf gefreut habe endlich weiterzulesen; was man übrigens schnell tun sollte, denn das einzige Manko ist, dass es so einige Figuren gibt, die man sich alle merken muss um immer auf den Laufenden zu bleiben und mitzuraten.

Das Buch wird als Agatha Christie-esk beschrieben, und ich denke, dass dies wirklich zutrifft. Es beginnt schon bei dem setting in einem alten, verwahrlosten Anwesen. Turton beschreibt die Umgebung und das Anwesen sehr detailliert und ich habe es mir wirklich gut vorstellen können. Die Hardcover-Edition hat auch einen schönen Lageplan, der sicherlich ein Pluspunkt ist.

Die Sieben Tode der Evelyn Hardcastle ist zwar nicht spannend im Sinn von Action-geladen, aber spannend im Sinn von „ich will wissen wer der Mörder ist“. Ich kann gar nicht viel über das Buch sagen, ohne etwas zu verraten. Ich bin auf jeden Fall angenehm überrascht, wie gut die Story wirklich ist. Aber was ich definitiv sagen kann ist, dass ich es jedem Krimi-Fan und Freund einer guten „whodunit“-Story ans Herz legen kann.

 

[unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar]

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Die Essenz des Bösen von Tony Parsons

Der fünfte Teil von Tony Parsons‘ Max Wolfe Reihe war für mich der Erste, aber sicher nicht der Letzte. Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen und der Klappentext hat mir als Krimi-Fan und London-Liebhaberin sehr gut gefallen. Das Thema Terror und Ausländer ist derzeit sehr aktuell und beim Lesen kamen mir die Ereignisse sehr realistisch vor. Selbst jetzt, als gerade am Londoner Flughafen Dronen waren, musste ich sofort an Essenz des Bösen denken.

Das Buch war besonders am Anfang und am Schluss sehr spannend. Da der Autor zwischen Wolfe’s Berufs- und Privatleben mir seiner Tochter wechselt, gibt es ein abwechslungsreiches Leseerlebnis, dass sich nicht nur auf seine Erlebnisse als Detective beschränkt. Auf der einen Seite findet man einen grauenhaften Terroranschlag und seine Folgen auf eine ausländische Familie und auf der anderen die Herausforderungen eines alleinerziehenden Vaters (was auch einmal eine neue Perspektive für mich war). Diese Dichotomie war für mich sehr gut gemacht, da es die Spannung in beiden Erzählsträngen aufrechterhielt.

Der Erzählstil aus der Perspektive Wolfe’s hat mir sehr gut gefallen und machte es sehr persönlich. Da dies mein erstes Buch der Reihe war, war ich nicht so gut mir allen Charakteren bekannt, aber alle wurde kurz und prägnant beschrieben ohne lange Rückblenden oder seitenlange Charakterisierungen. Sicher finden Leser der Reihe vielleicht einige vertraute Punkte oder sind besser informiert, aber für mich war es nicht schwer mich zurechtzufinden.

So, jetzt mache ich mich sofort auf die Suche nach den vorherigen vier Büchern, da ich jetzt im Max Wolfe Fieber bin und noch mehr Fälle mit ihm lösen will. Meine Eltern, ebenfalls Krimi-Fans, haben sich auch schon mein Buch geschnappt und es sofort verschlungen. Ich kann dieses Buch allen Krimi-Fan’s wärmstens ans Herz legen.

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Chicago von David Mamet

Screenshot_2018-12-29 Nessa Reads ( nessareads) • Instagram-Fotos und -Videos

Der Klappentext von „Chicago“ klingt interessant und spannend, daher habe ich bei einer Bücherverlosung mitgemacht und ein Exemplar gewonnen.

Ich muss meiner Rezension vorausschicken, dass dieses Buch als Thriller angeboten wird, und weder ich, noch einige andere in der Leserunde zur Verlosung, es als das empfunden haben. An ein paar Stellen baut sich Spannung auf, diese wird jedoch schnell fallengelassen und der Autor schweift ab. Ich würde „Chicago“ eher als Roman kategorisieren, da es sich mehr um das Leben eines Journalisten im Chicago der 20er Jahre und dessen traurige Liebesgeschichte dreht.

Mamet schweift gerne von der Haupt-Story ab und erzählt von den Kriegserlebnissen der Hauptfigur, Mike. Diese sind zwar auch interessant und erklären/ spiegeln sich in der Haupt-Story, aber auf Dauer sind mir diese Abschweifungen etwas langweilig geworden.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mir alles im Buch beschriebene gut vorstellen und hatte ein richtiges „Kopfkino“. Man kann sich, dank des Autors, gut in die Situationen hineinversetzten und die Figuren sind gut dargestellt. Die verschiedenen Gruppierungen von Iren, Italienern und Juden wurden gut beschrieben, sodass ich als Laie die Situation gut verstehen konnte und dies lässt auf eine gute Recherche des Autors schließen. Es gab auch eine starke weibliche Figur, über die ich am Schluss gerne noch mehr erfahren hätte.

Alles in allem ein guter Roman, jedoch nichts für jemanden der einen packenden Thriller sucht.

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Bücher

Lange ist es her, dass ich auf meinem Blog aktiv wahr. Da ich mich seit ca. 1 Jahr ausführlicher mit Büchern beschäftige, und dies auch auf meinem instagram feed tue, wird es Zeit diesen Blog wiederzubeleben. Ich schreibe bisher hauptsächlich auf Englisch über meine Büchererlebnisse, aber da ich jetzt auch auf Plattformen wie Lovelybooks und Lesejury aktiv bin, suchte ich nach einem Outlet für die deutschen Bücher die ich lese.

Ich werde ab jetzt meine Bücher-Rezensionen hier teilen und alles was sonst noch Bücher betrifft.

Viel Spaß beim lesen!

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Nachtrag Ageism und Madonna

Mein kleiner Blog-Ausflug in meine Gefühle über das Thema Alter, insbesondere was das Madonna anbelangt, scheint nicht allzu weit hergeholt zu sein. BBC Radio 1 erklärt heute, dass sie keinen Song des neuen Madonna Albums „Rebel Heart“ in ihre playlist aufnehmen werden, da sie nicht relevant für junges Publikum sei. Ein Bericht darüber ist z.B. auf dailymail.co.uk nachzulesen. Dieser Bericht, naja er ist halt von der Daily Mail, deutet auch darauf hin das BBC Radio 1 kein Problem mit Paul McCartney, 72 Jahre alt, hat und diesen in ihrer playliste führen. Dies kann natürlich auch so sein da sich McCartney mit Rihanna und Kanye West zusammengetan hat. Aber dann finde ich sind die Duetts mit Madonna vom neuen Album durchaus auch spielbar, und z.B. Kanye West hat auch einige Songs mit-produziert, was ist dann mit diesen?

Also ich finde rein wegen vom Alter her, ist dies kein Grund einen Künstler (männlich oder weiblich) auszuschliessen.  Wenn der Song wirklich nicht gehört werden will, dann ist dies erst für mich ein Grund.

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Die Untiefen des youtube

Ich geh jetzt gar nicht darauf ein wie lange ich hier nichts mehr geschrieben hab und meine ganzen Ausreden, sondern fang gleich mit einer meiner komischen Abhängigkeiten an: youtube. Ich kann manchmal Studen auf youtube.com verbringen und mir wird nicht fad. Vor kurzem hat mich mein Bruder, NerdyTom (der auch eindeutig zu viel Zeit auf youtube verbringt), auf eine Seite hingewiesen, die wirklich super ist. Emmymadeinjapan stellt Video’s auf ihren youtube-Channel in welchen sie die Snacks und Süssigkeiten bestimmter Länder probiert und bewertet. Schaut auf den ersten Blick vielleicht einfach und vielleicht fad aus (für manche Menschen ist es das vielleicht sogar), aber es ist lustig, interessant und macht Lust die Leckereien dieser Länder zu probieren. Ich frag mich die ganze Zeit dabei nur warum ich nicht so probierfreudig bin und das ich dies ändern sollte.

Also, auf ihren youtube-Channel klicken und los gehts!

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Mein eigenes secret project

Nachdem Madonna nach über einem Jahr ihr secret project enthüllt hat mache ich jetzt mein eigenes geheimes Projekt. Okay, nicht wirklich geheim, weil Eltern und Kitty davon wissen und es eher ein Weihnachtsgeschenk für jemanden wird, also doch für jemanden geheim…Wow bin ich heute wieder logisch!
Nebenher werden seit dem Wochenende die Seiten- und Oberteile meines Kastens geölt, also gibts da auch nicht viel zu berichten.
Also spätestens zu Weihnachten macht dieser Blog-entry Sinn…stay tuned!

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